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Qualifizierung 2020: Fachkräftebedarf im Zeichen des demografischen Wandels - Fachtagung MoNa am 6. Dezember 2011
Wie kann der Fachkräftebedarf im kommenden Jahrzehnt gedeckt werden, war die zentrale Fragestellung der dritten Fachtagung des Projektes MoNa Frankfurt.
Im Fokus stand der praxisnahe Austausch über Modelle der Nachqualifizierung.
Dr. Cornelia Seitz, Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V., begrüßte die Vertreter/-innen von Unternehmen, Kammern, Bildungsträgern, Arbeitsagentur, Jobcenter sowie Gewerkschaft und moderierte die Tagung.
Dr. Hans-Peter Albert, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.,gab aus der Sicht des Projektträgers einen Überblick über das Programm Perspektive Berufsabschluss, welches mittlerweile im Bereich Übergangsmanagement aus 55 Projekten und im Bereich der abschlussorientierten modularen Nachqualifizierung aus 42 Projekten besteht. Insbesondere berichtete er über die bisherigen Ergebnisse, die im Rahmen dieser Programme bereits entstanden sind. (siehe Folien)
Charlotte Venema, HessenMetall, stellte die Ergebnisse des Weiterbildungsmonitors vor. In einer Online-Umfrage von Beschäftigten in deutschen Unternehmen ging es um Fragen zur Weiterbildung und ob damit der Fachkräftebedarf der Zukunft gedeckt werden kann. Diese Umfrage lieferte interessante Ergebnisse zur Bedeutung von Qualifizierung in den nächsten Jahren (siehe PDF-Dokument)
http://www.aktiv-online.info/Portals/0/pdf/AKTIV_Weiterbildungsmonitor_2011.pdf
Karl-Heinz Lüke, Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. – Projekt MoNa, berichtete über MoNa Frankfurt und gab einen Ausblick für die Zukunft. Er stellte besonders die gute Zusammenarbeit mit der Frankfurter Arbeitsagentur, dem Jobcenter sowie der Industrie- und Handelskammer Frankfurt und der Handwerkskammer Rhein-Main in der Förderung von Nachqualifizierungen heraus.
Mit den Kammern wird Anfang des nächsten Jahres der Nachqualifizierungspass Hessen, der in Kooperation mit dem IB Darmstadt und INBAS Offenbach erarbeitet wurde, abgestimmt.
Expertengespräch zur Entwicklung einer hessenweiten Unterstützungsstruktur zur Nachqualifizierung von An- und Ungelernten am 16. Mai 2011
Auf Initiative des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) organisierte das Projekt Modulare Nachqualifizierung Frankfurt (MoNa) am 16.05.2011 im Bildungshaus Bad Nauheim ein Expertengespräch zur Entwicklung einer hessenweiten Unterstützungsstruktur zur Nachqualifizierung von An- und Ungelernten.
Nach der Begrüßung durch Monika Wenzel, Leiterin des Referats berufliche Bildung im HMWVL, und einer kurzen Darstellung des Projekts MoNa durch Karl Heinz Lüke, Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V., wurden zur Einleitung zwei Studien zur Situation der Nachqualifizierung in Hessen vorgestellt. Stefan Kuse von der HessenAgentur präsentierte die Ergebnisse der Studie „Nachqualifizierung An- und Ungelernter in Hessen“ und Nils Beckmann vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) an der Goethe Universität stellte das Begleitprojekt „Betriebliche Weiterbildung für Bildungsferne in Hessen“ dar.
Weitere Schwerpunkte des Gesprächs waren die Themen Externenprüfung, Kompetenzerfassung und weiterbildungsbegleitende Hilfen, die in einzelnen Arbeitsgruppen intensiv diskutiert wurden.
Impulsreferate wurden von Dr. Beate Kramer, Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH), zum Thema Externenprüfung und von Dr. Harry Neß, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), zum Thema Kompetenzfeststellung gehalten. Diskussionsgrundlage in der Arbeitsgruppe zum Thema weiterbildungsbegleitende Hilfen war der Film „Gut abgeschnitten“, der vom Mannheimer Projekt IKUBIZ erstellt wurde.
Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen wurden zum Abschluss der Veranstaltung zusammengetragen und kurz diskutiert. Sie sind Grundlage von Handlungsempfehlungen zum Thema Nachqualifizierung für das Land Hessen.
Fachtagung „Diversität in der modularen Nachqualifizierung“ am 01.12.2010
Die diesjährige Winterfachtagung des Projekts MoNa Frankfurt beschäftigte sich hauptsächlich mit Nachqualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten, die einen Schwerpunkt auf die Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund legen. Die Vorträge von VertreterInnen von Kammern, Bildungsträgern und Unternehmen sowie von Teilnehmerinnen von Nachqualifizierungen behandelten u.a. die Themen Externenprüfung, Anerkennung von informellen Qualifizierungen, Deutschkurse und Qualifizierungsberatung für MigrantInnen.
MoNa Workshop "Frankfurter Impulse zur Externenprüfung und neue bundesweite Modelle zur Nachqualifizierung"
am 30.06.2010 in Frankfurt
Am 30. Juni 2010 stellten Vertreterinnen und Vertreter von Kammern, Bildungsträgern, Beratungseinrichtungen und Institutionen verschiedene Modelle der beruflichen Nachqualifizierung vor und diskutierten Herausforderungen bei der Vermittlung von Deutschkenntnissen. In moderierten Gesprächsrunden konnten die gut 40 Besucherinnen und Besucher des Workshops Nachfragen zu den Vorträgen stellen und Ideen zu den verschiedenen Problemfeldern entwickeln.
Perspektiven der beruflichen Weiterbildung in Frankfurt und der Region - MoNa - Fachtagung am 03.12.2009
Berufliche Weiterbildung im Betrieb und bei Bildungsträgern ist eine Möglichkeit, dem drohenden Fachkräftemangel und der zunehmenden Zahl junger Menschen ohne Berufsabschluss zu begegnen. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Unternehmen, von Bildungsträgern und Kammern stellten am 3.12.2009 auf dem Fachtag „Perspektiven der beruflichen Weiterbildung in Frankfurt und der Region“ Ansätze aus Forschung und Praxis vor.

